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Neuigkeiten

Solides finanzielles Fundament für die Zukunft

Viele „Unbekannte“ erschweren dem Däniker Gemeinderat die Erstellung des Investitions- und Finanzplans 2018 – 2022. Martin Suter, Leiter Finanzen, weist darauf hin, dass der Ausgang der Beschwerde gegen den neuen Finanzausgleich, die seitens Alpiq AG/Kanton avisierte Halbierung der Steuern des Kernkraftwerks Gösgen-Däniken, sowie die Unternehmenssteuerreform, die bald wieder zur Abstimmung gelangen wird, wichtige Einflussfaktoren sind, welche die finanzielle Planung massiv beeinflussen. Die Gemeinde Däniken steht jedoch auf einem guten finanziellen Fundament, was für die Zukunft wichtig ist und dem neuen Gemeinderat auch Zeit gibt, die weitere Entwicklung wachsam zu verfolgen und abzuwarten.

Gemeindepräsident Gery Meier stellt einleitend klar, dass die Investitions- und Finanzplanung stets rollend erfolgt und angepasst wird, wenn neue Erkenntnisse vorliegen. Der neue Gemeinderat kann diese Planung dann wieder anpassen, sobald neue, definitive Entscheide bekannt sind. Er vertritt die Meinung, dass es Pflicht und Aufgabe des noch im Amt stehenden Gemeinderates ist, gemäss den aktuell vorliegenden Zahlen, eine möglichst realistische Planung zu Handen des neuen Gemeinderates zu erstellen. Dies wurde nun umgesetzt. Damit erhalte der neue Gemeinderat eine Basis, mit welcher die Zukunft geplant werden kann. So hat der „alte“ Gemeinderat auch die Geschäftskontrolle (laufende, pendenten Geschäfte) verabschiedet. Diese Auslegeordnung gibt dem neuen Rat eine gute Übersicht aller noch laufenden und geplanten Geschäfte und damit die Möglichkeit, für die kommende Legislatur 2017 – 2021 Prioritäten festzulegen.

Investitionsvolumen von rund 10 Millionen Franken
Für die Jahre 2018 – 2022 hat die Gemeinde Däniken ein Investitionsvolumen von rund 10 Millionen Franken. Es ist in den beiden Jahren 2018 und 2019 deutlich über 2 Millionen Franken. Das ist zwar sehr hoch, aber notwendig. Investitionen aufzuschieben darf nicht das Ziel sein. So hat die Gemeinde in den letzten Jahren in allen Bereichen investiert und wichtige Sanierungen durchgeführt (Schulanlagen Bühl, Wasser- und Abwassernetz, usw.). Herausstechend sind in den beiden kommenden Jahren die Sanierung des Gemeindehauses und der Heizungsersatz der Erlimatthalle. In späteren Jahren werden Strassensanierungen folgen.

Gleichbleibende Gebühren und Steuerfüsse geplant
Der „alte“ Gemeinderat hat die Steuern auf das Jahr 2017 leicht erhöht. Dies war eine Folge der viel höheren Abgaben in den kantonalen Finanzausgleich. Nun lohnt es sich, die nächsten 3-4 Jahre abzuwarten, bis die Steuerfrage wieder gestellt wird. Wichtig zu wissen ist, dass Däniken ein solides finanzielles Fundament ausweisen kann (in den letzten Jahren Eigenkapital geäufnet und Wertanlagen geschaffen mit der Elektra Däniken AG, der Übernahme der Anteilscheine der Wohnbaugenossenschaft Kürzefeld sowie Landkäufe getätigt). Dieses Fundament ist für die Zukunft äusserst wertvoll und gibt dem neuen Rat Sicherheit und Zeit, damit keine Schnellschüsse erfolgen müssen.

Ziel, strukturelles Defizit weiter zu verringern
Aus der dreistufen Erfolgsrechnung ist ersichtlich, dass Däniken bei einem Umsatz von über 14 Millionen Franken jährlich ein strukturelles Defizit von 1,2 bis 1,7 Millionen ausweist. Dies ist zu verbessern und wird eine zentrale Aufgabe der Gemeinde sein. Deshalb werden auch in Zukunft zusätzliche Sparmassnahmen umgesetzt werden müssen. Dies mit Augenmass und dem Fokus, die Attraktivität der Gemeinde Däniken weiterhin hoch zu halten.

Andrea Widmer, Gemeindeschreiberin
Gemeindehaus Däniken
Die Sanierung des Gemeindehauses steht als nächste grosse Investition auf dem Plan.

Datum der Neuigkeit 28. Aug. 2017