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Neuigkeiten

Grosse Freude über Genehmigung der Ortsplanungsrevision

Im 2012 fasste der Gemeinderat den Beschluss, die nächste Ortsplanungsrevision in Angriff zu nehmen. Es wurde eine 7-köpfige Ortsplanungskommission mit Hermann Spielmann als Präsident eingesetzt, welche ihre Arbeit umgehend aufnahm. Im Juni desselben Jahres wurde der Kredit von 350‘000 Franken zur Umsetzung der Ortsplanungsrevision von der Gemeindeversammlung genehmigt. Als Planungsbüro wurde die Planteam S AG in Solothurn bestimmt.

Als erstes erarbeite die Kommission das räumliche Leitbild. Dieses bildet die Grundlage wie auch die Strategie für die Ortsplanungsrevision und sämtliche weiteren Entscheide, die in einem Zusammenhang mit der räumlichen Entwicklung der Gemeinde stehen. Ausgehend von einem ortsbaulichen Blick auf die Gemeinde und einer Analyse der heutigen Situation, wurde die Entwicklung der kommenden Jahre anhand von Zielen, Begründungen und Massnahmen aufgezeigt. Das räumliche Leitbild wurde am 25.11.2013 von der Gemeindeversammlung genehmigt.

Nach intensiver Arbeit und viel Engagement seitens der Ortplanungskommission wurden die Unterlagen vom Gemeinderat fast auf den Tag fünf Jahre später zu Handen des Regierungsrats verabschiedet. Im Gemeinderat wurde das Geschäft „Ortsplanungsrevision“ exakt 20 Mal traktandiert. Mit dem Beschluss vom 04.07.2017 hat der Regierungsrat die Däniker Ortsplanungsrevision vorbehaltlos genehmigt.

Keine Reduktion der Industrie- und Bauzone
Gute Argumente überzeugten den Kanton, dass im Industriegebiet von Däniken keine Auszonungen vorgenommen wurden. Auch in der Wohnzone wurden weder Aus- noch Einzonungen vorgenommen. Wichtig waren der Kommission die qualitative Entwicklung der Bauzonen nach Innen sowie die Schaffung von Zonen mit Gestaltungsplanpflicht. Beim räumlichen Leitbild wird davon ausgegangen, dass die Einwohnerzahl in den nächsten 15 Jahren (solange sollte die neue Ortsplanung Gültigkeit haben) auf 3‘200 Person anwachsen wird. Mit der Überbauung „Grundischlag“ wird ein wesentlicher Zuwachs an Einwohner erwartet.

Ortsplanung regelt viele Details
Mit der neuen Ortsplanung wurden viele Details neu geregelt und Begriffe gemäss den übergeordneten Grundlagen und Gesetzen angepasst. So wurde beispielsweise mit der 3-geschossigen Wohnzone reduziert (W3r) eine neue Zone geschaffen, welche einen fliessenden Übergang von der 2 in die 3-geschossige Wohnzone ermöglichen soll. In der Zone W3r sind drei Vollgeschosse ohne Attika und Dachgeschoss erlaubt. Weiter wurde im Rahmen der interkantonalen Harmonisierung der Baubegriffe die bekannte Ausnützungsziffer mit der ober- und unterirdischen Geschossflächenziffer ersetzt. Damit ändert sich die Messweise der erlaubten Baudichte auf der anrechenbaren Grundstücksfläche. Ebenso wurden Gebiete mit hoher Wichtigkeit wie zum Beispiel das Kerngebiet zwischen dem Gemeindehaus und dem Bahnhof mit einer Gestaltungsplanpflicht überlagert. Auf diese Weise kann die Gemeinde auf die Entwicklung Einfluss nehmen. Gleichzeitig tritt zusammen mit der neuen Ortsplanung auch das neue Baureglement in Kraft. Dieses wurde wie das Zonenreglement neu als eigenständiges Reglement verfasst. Bisher wurden die Inhalte des Bau- und Zonenreglements in einem Reglement abgebildet.

Der Gemeinderat zeigt sich glücklich über die Genehmigung der neuen Ortsplanung durch den Regierungsrat. Erfreulich ist vor allem, dass die Genehmigung noch vor Abschluss der Amtsperiode eingetroffen ist. Damit konnte ein wichtiger Eckpfeiler der Legislatur 2013 – 2017 erreicht werden. Gemeindepräsident Gery Meier dankte der Ortsplanungskommission sowie dem Planungsbüro für die vorzügliche und effiziente Arbeit. Speziell erwähnt der Gemeindepräsident in seinen Dankesworten den Präsidenten Hermann Spielmann, Bauverwalter Matthias Meier sowie die „Rentner“ der Kommission, die viel Engagement und wertvolle Erfahrung eingebracht haben. Die Genehmigung der Ortsplanung sei für ihn als abtrentenden Gemeindepräsident wie ein schönes Geschenk. Die Ortsplanung ist ein wichtiger Leitfaden für die Entwicklung der Gemeinde Däniken der nächsten 15 Jahre. Sie unterstützt den neuen Gemeinderat bei seiner zukünftigen Arbeit.


Spende für Opfer Naturkatastrophe in Bondo
Der massive Bergsturz und Murgang hinterliess in Bondo eine Spur der Verwüstung. Der Gemeinderat zeigt sich betroffen über diese schlimme Naturkatastrophe und hat beschlossen, dem Dorf Bondo (Gemeinde Bregaglia GR) eine Spende der Einwohnergemeinde Däniken von 5‘000 Franken zukommen zu lassen.

Andrea Widmer, Gemeindeschreiberin
Luftbild auf Däniken
Mit der neuen Ortsplanung werden für Däniken wichtigen Weichen für die Zukunft gestellt.

Datum der Neuigkeit 22. Sept. 2017