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Neuigkeiten

Das Gemeindehaus soll saniert werden

Neben der Genehmigung des Verpflichtungskredits für die Gesamtsanierung des Gemeindehauses und der Erstellung einer Photovoltaikanlage werden dem Souverän an der Gemeindeversammlung vom 04.12.2017 die neue Vereinbarung des Sekundarschulkreises unteres Niederamt sowie das Budget 2018 zur Genehmigung vorgelegt. Weiter findet infolge des Amtsperiodenwechsels die Verabschiedung der abtretenden Behördenmitglieder statt.

Sanierung Gemeindehaus
Im Jahr 1977 wurde das damit bereits 40-jährige Gemeindehaus gebaut. Zwischenzeitlich weist die Gebäudehülle etliche Schwachstellen auf. Im Rahmen der Sanierung soll insbesondere die Aussenhülle erneuert und ein Teil des Innenbereichs saniert werden. Innerhalb des Sanierungspaketes steht somit neben der dringend angezeigten Dachsanierung eine Optimierung der Energieeffizienz nach heutigen Standards im Vordergrund. In diesem Rahmen sollen die Fassade und die Fenster inkl. Storen erneuert werden. Weiter sind die haustechnischen Installationen veraltet und bedürfen einer Erneuerung. Ebenso soll der Lift ersetzt und eine der Toiletten behindertengerecht umgebaut werden. Die einzelnen Büros erhalten neue Bodenbeläge, neue Beleuchtungen und werden frisch gestrichen. An der Raumaufteilung werden keinerlei Änderungen vorgenommen.

Erdbebensicherheitsmassnahmen
Seit der Prüfung der Erdbebensicherheit sämtlicher öffentlicher Anlagen im Jahr 2009 sind statische Mängel bekannt. Das Gemeindehaus ist nach heutigen Standards nicht erdbebensicher. Gemäss den gesetzlichen Grundlagen müssen Erdbebensicherheitsmassnahmen ausgeführt werden, wenn aufgrund diverser Faktoren die Verhältnismässigkeit gegeben ist. In diese Berechnungen werden neben den Kosten unter anderem die Restnutzungsdauer nach erfolgter Sanierung sowie als zentraler Punkt die Beurteilung der gefährdeten Menschenleben berücksichtigt. Aufgrund der Kosten von 420‘000 Franken für die Umsetzung der Massnahmen, ist die gesetzlich nötige Verhältnismässigkeit nicht gegeben, weswegen die Massnahmen nicht zwingend umgesetzt werden müssten und folglich eingespart werden könnten. Angesichts der Lebensdauer nach der umfassenden Sanierung (40 Jahre), werden die Erdbebensicherheitsmassnahmen hingegen empfohlen. Der Gemeinderat hat nach Abwägung der vorliegenden Erkenntnisse und angesichts der Empfehlung der Fachpersonen entschieden, die Erdbebensicherheitsmassnahmen in das Gesamtprojekt aufzunehmen.

Kosten und Termine
Für die Gesamtsanierung inklusive der Erdbebensicherheitsmassnahmen beantragt der Gemeinderat die Genehmigung eines Verpflichtungskredits von 3.4 Mio. Franken. Basierend auf den heute vorliegenden Erkenntnissen, dauern die Sanierungsarbeiten rund ein Jahr. Der Baustart soll im Sommer 2018 erfolgen.

Auslagerung Verwaltung und Mieter
Zu Gunsten einer effizienten Ausführung der umfangreichen Sanierungsarbeiten, werden die Verwaltung wie auch die Mieter während der Sanierung ausgelagert. Die Sanierung könnte ansonsten nur etappenweise erfolgen. Die Verwaltung wird vor dem Baustart in die Räumlichkeiten des Kindergartens Nr. 4 umziehen, wo im Eingangsbereich ein provisorischer Schalter eingerichtet wird. Dem Gemeinderat wie der Verwaltung ist es ein Anliegen, dass während der Sanierungszeit die Dienstleistungen der Gemeinde möglichst ohne Einschränkungen in Anspruch genommen werden können.

Werterhaltung und energetische Sanierung haben Priorität
Die Ratsmitglieder sind überzeugt, dass nach 40 Jahren seit der Einweihung des Gemeindehauses eine Gesamtsanierung im Sinne einer gut erhaltenen Infrastruktur angezeigt ist. So können stetig wiederkehrende Schäden und daraus folgende Flickarbeiten vermieden und damit langfristig Kosten eingespart werden. Dem Werterhalt und der energietechnischen Sanierung ist eine wichtige Priorität beizumessen.

Erstellung Photovoltaikanlage mit Gemeindehaussanierung
Die Photovoltaik-Machbarkeitsstudie bei den gemeindeeigenen Gebäuden hat aufgezeigt, dass sich das Dach des Feuerwehmagazins für die Realisierung einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) bestens eignen würde. Im Zusammenhang mit der Sanierung des Gemeindehauses anerbietet sich nun die Realisierung. Es soll eine 30 kW PV-Anlage installiert werden. Aufgrund der aktuellsten Zahlen, könnten 68 % der Stromerzeugung durch direkte Einspeisung ins Gemeindehaus und Feuerwehrmagazin selbst genutzt werden. Bei den zu erwartenden Installationskosten von Fr. 75‘000.00 kann die Anlage gemäss Wirtschaftlichkeitsberechnung innert rund 18 Jahren amortisiert werden. Neben wirtschaftlichen Aspekten ist eine Installation auch aus ökologischer Sicht eine sinnvolle Investition.

Neue Vereinbarung Sekundarschule unteres Niederamt
Die Vereinbarung der Sekundarschule unteres Niederamt zwischen den Gemeinden Gretzenbach, Niedergösgen, Eppenperg-Wöschnau, Schönenwerd und Däniken bedarf einer Erneuerung. Grund dafür war insbesondere das Inkrafttreten des neuen Finanzausgleiches (NFA). Die bisherige Subventionierung der Lehrerbesoldungskosten nach Steuerkraft wurde mit dem NFA neu durch einheitliche Schülerpauschalen ersetzt. Diese Gesetzesänderung musste folglich in der Vereinbarung abgebildet werden. Gleichzeitig wurde die Vereinbarung aufgrund der gemachten Erfahrungen überprüft und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Sämtliche Gemeinderäte der beteiligten Gemeinden haben der vorliegenden Vereinbarung zu Handen des Souveräns zugestimmt.

Andrea Widmer, Gemeindeschreiberin
Gemeindehaus Däniken
Das Däniker Gemeindehaus hat dringenden Sanierungsbedarf.

Datum der Neuigkeit 24. Nov. 2017