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Geschichte

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Der Steinbruch

 

1865 errichtete der damalige Gemeindeammann und Kantonsrat Jakob Schenker im Löchli einen Steinbruch. Mit Steinhauern und Steinmetzen sowie mit einer mechanischen Steinsäge wurden die Steine zu Platten, Kaminsteinen, Fensterstöcken, Türpfosten, Stiegentritten, Brunnenstöcken und -trögen, Setzplatten für Dohlenkännel und Mauerplatten verarbeitet. Schenker spezialisierte sich auf quadrische vorgestellte Ecksteine, Pfortengewänder und Brustquader. Zusammen mit den Steinbrüchen von Lommiswil, Grenchen und Egerkingen war der Däniker Steinbruch gar eine Konkurrenz zum Solothurner-Stein.

Anfang des 20. Jhs., beim Bau der «Schwelle» beim Bally-Park und für den Bau des Stauwehrs in Schönenwerd, hat die Firma Schenker die grossen Steinblöcke und die Wuhrplatten für den Kanal geliefert. Das Unternehmen habe zeitweise bis zu 30 Mann angestellt und 9 kräftige Pferde gehalten.

Die Firma Jakob Schenker lieferte auch die Quadersteine für den Kirchturmbau in Gretzenbach und die Platten für das Pfarrhaus. Ebenso kamen die Quadersteine für das Geschäftshaus von Felbert in Schönenwerd aus dem Däniker Steinbruch.

Zudem konnte Schenker auch für zahlreiche Bauten in Olten und Aarau Stein liefern. Im Dorf stösst man bei vielen älteren Häusern auf den gefragten Stein, z.B. am Schulhaus 1 auf dem Bühl.

Anfang 1950 wurden die Munitionsstollen im Löchli gebaut. Daraufhin wurde der Steinbruch nach und nach durch die STA Olten mit Bauschutt aufgefüllt und wieder mit Wald bepflanzt.

Autorin: Marianne Frei

Nachfolgendes Foto
Ehemaliger Steinbruch im Löchli, Foto aus dem Jahr 2003


Ehemaliger Steinbruch im Löchli, Foto aus dem Jahr 2003
 

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