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Neuigkeiten

Akzeptables Budget

Das Budget 2022 präsentiert sich bei einem Umsatz von rund 14 Mio. Franken mit einem Defizit von 228'000 Franken. Das resultierende Defizit wird wie bereits in den Vorjahren von der von 2019 bis 2023 stattfindenden Auflösung der Neubewertungsreserven kaschiert. Das Eigenkapital der Gemeinde lässt dies vorderhand zu. Doch wenn die ausserordentlichen Erträge aus den Neubewertungsreserven im Jahr 2024 wegfallen, wird eine Überprüfung der Steuerfüsse notwendig werden.

Im Grossen und Ganzen weicht das Budget 2022 nicht gross vom Budget 2021 ab. Das Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit bleibt völlig ungenügend. Das strukturelle Defizit ist folglich nach wie vor gross. Eine Verbesserung davon kann einzig über Einsparungen, Mehrerträge und Anpassung der Steuerfüsse erfolgen. Das Ergebnis aus der Finanzierung ist leicht gestiegen und fängt wie immer einen ansehnlichen Teil des strukturellen Defizits aus der ersten Stufe auf. Die eigentliche Resultatverbesserung kommt momentan wie erwähnt vom ausserordentlichen Ergebnis mit der Auflösung von einem weiteren Fünftel der Neubewertungsreserven wie auch der Entnahme aus der Vorfinanzierung der Gemeindehaussanierung.

Der Gesamtertrag steigt um 280'000 Franken. Die Ergebnisverbesserungen gegenüber dem letztjährigen Budget finden sich beim tieferen Personalaufwand sowie dem höheren Steuer- und Transferertrag. Dies obwohl die Erträge der Gemeindesteuern der natürlichen Personen angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie mit Vorsicht eingeschätzt wurden. Bei den Steuern der juristischen Personen wurde der Steuerfuss als Folge der Unternehmenssteuerreform im 2021 auf 75 % erhöht. Damit wird ein Teil der aus der Reform resultierenden Steuereinbussen aufgefangen. Dennoch haben die Steuererträge der juristischen Personen nicht mehr die Grösse, wie vor ein paar Jahren. Die sonstigen Abweichungen sind marginal. Erwähnenswert ist die für einmal nur leichte Kostensteigerung der Sozialen Sicherheit von 40'000 Franken was einer Erhöhung von lediglich 1,6 % entspricht.

Verzicht auf Teuerungszulage und keine grossen Investitionen
Bei den Löhnen des Gemeindepersonals wie auch der Lehrpersonen sind keine Teuerungsanpassungen vorgesehen. Auch die Entschädigungen der nebenamtlichen Behördenmitglieder bleiben unverändert. Im Jahr 2022 sind mit der Sanierung der Auffahrt der Hauptstrasse H5 und der Erarbeitung des GEP keine grossen Investitionen vorgesehen. Es sind sogar mehr Investitionseinnahmen als -ausgaben geplant, was zu Nettoinvestitionen von -430'000 Franken führt. Aufgrund dessen nimmt der Abschreibungsaufwand momentan nicht zu, was angesichts der hohen Investitionstätigkeiten in den letzten Jahren passend ist.

Spezialfinanzierungen
Die neuen Gebührensätze in den Spezialfinanzierungen Wasser und Abwasser machen sich positiv bemerkbar. Die Wasserversorgung sieht ein Ergebnis von Fr. -55'000.00 (Budget 2021 Fr. +28'410.00) vor. Grössere Unterhaltsarbeiten, Energiekosten und weniger Gebührenerträge führen zu dieser Verschlechterung. Bei der Abwasserbeseitigung zeigt sich im Budget 2022 ein Ertragsüberschuss von Fr. 51'000.00 (Budget Vorjahr Fr. 32'370.00). Es sind weniger Planungsarbeiten vorgesehen, was das Ergebnis fürs kommende Jahr verbessert. Bei der Wasserversorgung wie auch der Abwasserbeseitigung sind mehr Investitionseinnahmen als -ausgaben vorgesehen. Folglich verkleinern sich die Abschreibungen in diesen beiden Spezialfinanzierungen.

Die Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung rechnet im nächsten Jahr mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 8'140.00. Im Jahr 2021 war noch ein Aufwandüberschuss von Fr. 870.00 budgetiert. Die Kosten für die nicht alljährliche Sondermüllsammlung fallen weg und beim Altpapier und Karton kann wieder mit einer Rückvergütung gerechnet werden.

Blick in die Zukunft
Das Budget der Gemeinde Däniken wird unter den aktuellen Parametern negativ bleiben. Die Finanzplanung des Gemeinderats zeigt dieses Szenario auf. Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass die wenigen beinflussbaren Parameter in eine gute Richtung gelenkt werden müssen und arbeitet daran. Dazu wird am Schluss wahrscheinlich auch eine Anpassung der Steuerfüsse gehören. Für die nächsten zwei Jahre sollten die aktuellen Steuerfüsse aber noch bestehen bleiben. Die negativen Ergebnisse können im Moment vom positiven Jahresabschluss 2020 getragen werden.

Andrea Widmer, Gemeindeschreiberin



Datum der Neuigkeit 30. Nov. 2021