Nach Genehmigung des Sanierungskredits von CHF 490'000 durch die Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2025 wurden die zahlreichen erforderlichen Arbeiten ausgeschrieben. Aufgrund der geltenden Schwellenwerte konnten sämtliche Aufträge im freihändigen Verfahren vergeben werden.
Die Baumeisterarbeiten wurden der Firma Grünig Bau AG, Däniken, zum Betrag von CHF 24'600 vergeben. Für den Montagebau in Holz, die Bedachungsarbeiten, die Photovoltaikanlage (Indachlösung) sowie die Gerüstarbeiten wurde die Firma Rohrer Bedachungen AG, Däniken, berücksichtigt. Die Vergabe erfolgte zum Betrag von CHF 250'200. Der Auftrag für die Fenster und Aussentüren aus Kunststoff ging an die BM&P AG, Erlinsbach, zum Betrag von CHF 21'100. Die Spengler- und Abdichtungsarbeiten wurden der R. Voney GmbH, Däniken, zum Betrag von CHF 15'800 übertragen. Für die Malerarbeiten erhielt die Maler Ort AG, Suhr, den Zuschlag zum Betrag von CHF 2'200. Die Elektroanlagen wurden der Elektro Schibo AG, Däniken, zum Betrag von CHF 21'600 vergeben. Die Heizungsanlagen wurden der Wülser Zofingen AG, Zofingen, zum Betrag von CHF 32'100 vergeben. Die Verputzarbeiten wurden an ApartGips, Brittnau, zum Betrag von CHF 14'300 vergeben. Der Auftrag für die Innentüren aus Holz ging an die BAFRI AG, Winikon, zum Betrag von CHF 22'900. Für den Wandschrank wurde die Schreinerei Walter Gurtner, Däniken, zum Betrag von CHF 3'100 berücksichtigt. Der Unterlagsboden wurde an die Marrer Unterlagsboden AG, Däniken, zum Betrag von CHF 9'900 vergeben. Die keramischen Plattenarbeiten für den Garderobenboden wurden der ABO Bodentechnik AG, Rothrist, zum Betrag von CHF 3'700 übertragen.
Gesamthaft wurden Arbeitsvergaben Investitionen in der Höhe von rund CHF 421'600 getätigt. Von diesem Gesamtbetrag beteiligt sich die Kita Seepfärdli mit einem Kostenanteil von rund CHF 17'700. Der entsprechende Betrag betrifft insbesondere den Innenausbau beziehungsweise die Erweiterungsmassnahmen, welche spezifisch auf die Bedürfnisse der KiTa ausgerichtet sind.
Mit der Umsetzung dieser Massnahmen wird die Liegenschaft nachhaltig aufgewertet und zugleich sichergestellt, dass die Infrastruktur den heutigen energetischen, betrieblichen und sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht und damit eine langfristige, qualitativ hochwertige Nutzung gewährleistet ist.
Ersatz der Server-Infrastruktur und der Telefonanlage
Der Gemeinderat hat den Ersatz der bestehenden Server-Infrastruktur sowie der Telefonanlage der Gemeindeverwaltung beschlossen. Mit diesen Investitionen stellt die Gemeinde die langfristige Betriebssicherheit und eine zeitgemässe digitale Infrastruktur sicher.
Die bisherige Telefonanlage ist seit 2019 in Betrieb. Seit Beginn kam es wiederholt zu technischen Störungen und in jüngster Zeit fiel die Anlage in unregelmässigen Abständen komplett aus. Eine nachhaltige Lösung konnte nicht gefunden werden. Zudem hat die eingesetzte Mitel-Anlage ihr offizielles „End of Life“ erreicht. Nach Evaluation mehrerer Varianten entschied sich der Gemeinderat auf Empfehlung der eingesetzten Arbeitsgruppe für die Einführung der Telefonie über Microsoft Teams zum Betrag von rund 16'000 Franken. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem bestehenden IT-Partner Netree AG, Däniken.
Die Server-Infrastruktur der Gemeindeverwaltung hat ebenfalls das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht. Hersteller-Support und Wartungsmöglichkeiten sind nur noch eingeschränkt verfügbar. Zudem steigen mit zunehmendem Alter das Ausfallrisiko sowie der Wartungsaufwand. Für einen sicheren Verwaltungsbetrieb, den Schutz sensibler Daten sowie die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit ist eine moderne, leistungsfähige Server-Infrastruktur unerlässlich. Der Gemeinderat hat die dazu notwendigen Arbeitsvergaben im Umfang von rund 57'000 Franken an verschiedene IT-Firmen vergeben.
